Wenn du nichts zu tun hast, fahr doch mal nach Sharm el Sheikh

Also eigentlich war das ja ganz anders geplant, wie so vieles in diesem Jahr. Voller Motivation und Elan wollte Irina eigentlich… aber lassen wir das, sonst ist die ganze Überraschung dahin.

Deshalb, zurück zum Thema: Am 8. September klingelte das Telefon und unsere Kollegin Andrea fragte ob wir Lust hätten mal Ras Mohamed zu tauchen, die Basis mit der ihre vorherige Arbeitsstelle Boatsharing machte hätte gerade zwei!!! Gäste und würden noch ein paar Tage rausfahren.
Gesagt getan. Wir packen also unsere Sachen und fahren mit Andrea nach Sharm, checken dort ein, packen alles aufs Boot, bekommen Fieber gemessen, alle Hygieneregeln erklärt und ab geht die Post.

Erster Tauchplatz ist Marsa Baraika, ein langes, 14m tiefes Plateau, das man aber flach übertaucht, um dann von 8m einen hübschen Canyon bis 30m herunter zu tauchen. Von dort aus geht es an einer Steilwand entlang zurück zum Plateau und an einem hübschen Block mit unzähligen Glasfischen und jagenden Makrelen vorbei zurück zum Boot.

Danach gehts zum Shark und Yolanda Reef. Wir tauchen es in Kombination. Leider ist es etwas schwierig die Strömung ausfindig zu machen und wir werden am Shark Reef von dieser leider davon abgehalten die Fledermausfische ausgiebig zu beobachten. Es geht in alle Richtungen, eigentlich stehen die Luftblasen, weil sie in jede Richtung getragen werden. Also direkt weiter zum Yolanda Reef wo wir etwas langsamer getragen werden. Es ist eine gemütliche Strömung die uns zur Ladung der Yolanda bringt. Ein Frachter der augenscheinlich mit Badewannen und Kloschüsseln beladen war lief 1980 auf das Riff auf. Bei einem Sturm 1985 ist das Wrack selber in eine Tiefe von 145-160m gerutscht und erst 2005 dort von Tekkis aufgefunden worden.

Der dritte Tauchgang führte uns nach Ras Zataar, die südwestliche Ecke von Marsa Baraika. Eine wunderschöne Steilwand die bis etwa 60m abfällt mit tollem Korallenbewuchs und einer schöne geformten Riffkante durch die die Nachmittagssonne fiel und uns Lichtspiele beschert hat. Es war so schön, dass ich einfach nur den Tauchgang genossen habe und nur mit den Bildern im Kopf zurück aufs Boot bin

Alles in allem war es ein mehr als gelungener Tag auf einem tollen Boot mit tollen Kollegen und netten Gästen von Sharm Scuba Service.

und hier das Video von Aquatic Addiction, lehne dich zurück und genieße!

Actually it was planned quite differently, like so many things this year. Irina actually wanted full of motivation and vigor … but let’s leave that, otherwise the whole surprise will be gone.

Back to the topic: On September 8th the phone rang and our colleague Andrea asked if we would like to dive Ras Mohamed, the base with which her previous job did boat sharing had just two !!! Guests and would go out a few more days.
Said and done. So we pack our things and drive to Sharm with Andrea, check in there, pack everything on the boat, get a fever measured, all hygiene rules explained and off we go.

The first dive site is Marsa Baraika, a long, 14m deep plateau, which you dive over shallowly and then dive down a pretty canyon from 8m to 30m. From there it goes along a steep wall back to the plateau and past a pretty block with countless glass fish and hunting mackerel back to the boat.

Then it goes to the Shark and Yolanda Reef. We dive it in combination. Unfortunately it is a bit difficult to find the current and we are unfortunately prevented from observing the batfish extensively at Shark Reef. It wants to go in all directions, actually the air bubbles are because they are carried in every direction. So straight on to Yolanda Reef where we are carried a little slower. It’s a leisurely current that brings us to the Yolanda’s cargo. An old freighter that was apparently loaded with bathtubs and toilet bowls ran onto the reef in 1980. During a storm in 1985 the wreck itself slid to a depth of 145-160m and was only found there by Tekkis in 2005.

The third dive took us to Ras Zataar, the southwest corner of Marsa Baraika. A beautiful steep wall that drops to about 60m with great coral growth and a beautifully shaped reef edge through which the afternoon sun fell and brought us light games.

All in all, it was a more than successful day on a great boat with great colleagues and nice guests from Sharm Scuba Service.