in love with the waleshark in love

Was für ein Tag, schlechtes Wetter, viel Wind, hohe Welle. Meine Lust ins Wasser zu springen ist gering, doch als wir sahen das auch andere vor Ort sind…
Während des Briefings merkten Martin und Anette an, das sie noch nicht alles bekommen hätten was sie bei Sea Bees bestellt hätten, ich hätte da doch sicher noch den ein oder anderen Walhai den ich aus meiner Tasche zaubern könnte. Auf der Tauchplatzkarte verdecke ganz unauffällig auffällig den Walhai und sage „ist ja kein Aquarium, nicht!?“

Ins Wasser, an die Mooring und abgetaucht unkreisten wir zunächst den Teil des Wracks den ich am schönsten finde. Auf dem Weg Buckeldrachenköpfe zu suchen dengelten und klingelten diverse andere Guides, ich versuchte es zu ignorieren habe meinen Tauchern immer bedeutet „ich mach den Krach nicht, also erwartet auch nichts von mir“.  Bis ich dann eine Menge Taucher auf einem Haufen sah die alle wie hypnotisiert nach oben starren und ich selber dann die Schwanzflosse eines süßen Baby Walhais erblickte. OJE dachte ich, das kann ja jetzt nicht sein. Die lynchen mich wenn der nicht nochmal vorbeikommt. Was er dann beim Sicherheitsstopp zu meiner Beruhigung tat. Mein Lebensretter der Walhai.

Eine lange Pause haben Anette und Martin nicht gemacht, sie ließen es sich nicht nehmen trotz Welle die Hälfte ihrer Zeit schnorchelnd im Wasser zu verbringen. Es hat sich gelohnt, der kleine Fisch hat sich während der kompletten Pause in der Nähe unseres Bootes aufgehalten, und Kreise darum gedreht.

Beim zweiten Tauchgang bin ich einer hautnahen Begegnung beim Abtauchen gerade so entkommen (also ich hab mich an „no touch policy“ gehalten!!! Das Tierchen eher weniger), Clive der auch mit mir tauchte hat die Schwanzflosse ins Gesicht bekommen.  Kurz danach kam der Mann (Roger Maurer) mit den PINK FINS an unsere Mooring und wir warteten Arm in Arm ob sich das Baby nochmals zeigt. Tat es dann auch aber wieder am Ende während des Sicherheitsstopps, danach verschwand es dann in die unendlichen Tiefen. Dachte ich… Nachdem ich meine Boje setzte um neben dem Boot auftauchen zu können kam er direkt auf mich zu, die Boje hat wohl neugierig gemacht. Zum krönenden Abschluss hat das Tier uns dann zweimal mit einer fast als Bodycheck zu bezeichnenden Nähe beehrt um danach unter den Schnorchlern die dort ausgesetzt waren langsam zu verschwinden. Als unser Boot verschwand verschwand auch der Fisch.

Danke Meeresuniversum!
(und danke an Martin von dem ich die Bilder aus seinen Filmchen nutzen durfte)