Eine weite Reise

16. April: Aufstehen, packen, nochmal alles wiegen (wie klein die Welt wird, wenn man sein Leben auf 30kg begrenzt und davon auch noch zwei Drittel Arbeitsausrüstung sind), frühstücken, ins Taxi zum Flughafen. Wir sind viel zu früh dran, aber seis drum, wir werden so lang unterwegs sein, dass es auf ein paar Stunden nicht ankommt.
Rumhängen, Telefon laden, Kaffee trinken, was Kleines essen. Dann das Boarding. Unsere Plätze konnten wir am Tag vorher schon reservieren, ganz unabhängig davon war das Flugzeug nicht voll und wir hatten immerhin 3 Sitze für uns. Die Entertainmentversorgung war auch ok. Auf einem ACHT-Stunden Flug auch bitter nötig.
Die Cabincrew war prima, Qantas scheint eine der Airlines zu sein, die gemerkt haben, das man auch ältere Menschen über 35 einstellen kann. Daumen hoch! Essen war auch einigermaßen ok, der Flug etwas holprig aber ereignislos. Geschlafen habe ich (Irina) nicht, ich wollte Filme sehen.

In Sydney angekommen haben wir uns eine Ecke gesucht in der wir uns lang machen konnten, hatten ja 6h Zeit dafür. Wirklich ausgeruht war natürlich keiner. Also matschig und etwas foxy ins nächste Flugzeug Richtung Fiji.

Auch dieser Flug, bis auf ein paar Turbulenzen, ok. Als es dann dunkel wurde sind wir in NADI (Nandi gesprochen) gelandet. Einreise und Zoll waren einfach, also gleich SIM Karte besorgen, ein bisschen aufladen (auch mit internet) und ab ins Taxi zum Apartment. Bezogen, essen gegangen, schlafen. Die Klimaanlage lässt zu wünschen übrig (wollte ich – ein letztes Mal so richtig ausnutzen) ist aber ausreichend!

Next Day: der Taxifahrer vom Abend vorher kommt leider nicht wie versprochen, aber nun ja, auch egal, wir finden trotzdem ein Taxi das uns schnell genug zur Busstation bringt um den geplanten Bus nach Suva zu erreichen. Etwas mehr als 4h sitzen wir dort relativ eng und gucken die Landschaft an. Alles sehr grün, es regnet aber auch alle Nase lang, was eigentlich nicht in die Klimatabelle passt. In Suva angekommen schwingen wir unseren Kram in ein Taxi und lassen uns zum Fähroffice fahren, Tickets kaufen, man sagt uns wir könnten unser Gepäck schon auf die Fähre bringen, was uns aber leider verweigert wird. Also nochmal ins Taxi und ab in die Stadt, der Taxifahrer bringt uns zu einem Foodcourt wo wir zu Mittag essen und warten bis die Zeit rumgeht.

Um 16 Uhr können wir die Sachen aufs Boot bringen, haben aber immernoch unsere Wichtigruckis die nicht gerade leicht sind, weswegen ich verweigere in die Stadt zu laufen um noch etwas einzukaufen. Trotzdem finden wir Kekse und Cola und alles was man auf einer 19h Fahrt braucht, und dürfen dann (weil wir von so weit herkommen 😀 ) schon früher auf die Fähre. Kurz noch ne Matratze gemietet und fertig für die Nacht. Die erste Klasse ist spärlich besetzt, so dass es kein Problem ist die Matratze bequem zu platzieren und in Ruhe zu pennen. Trotzdem sind die 21h die wir letztendlich an Bord verbringen echt anstrengend.

Ok, Taveuni in Sicht, die Fähre legt an und wir werden von Kamal dem Fahrer von DBD begrüßt, mit uns kommt noch ein junger Mann aus Potsdam, Markus, der ein paar Tage ausspannen und Freediven möchte. Einen kurzen Einkauf und 400 m weiter werden wir aufs Tauchboot verfrachtet und lernen schonmal unseren Kapitän APEX kennen. 20 min später sind wir dann da.